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Handlungsfeld SPORTVEREIN

Diese präventive Anti-Doping-Kampagne soll den Mechanismus, der zum Doping oder Medikamentenmissbrauch führt, unterbrechen.

Deswegen ist die Zielgruppe:
sporttreibende Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 10 und 18 Jahren - speziell die, die in Sportvereinen und Sportverbänden in NRW organisiert sind und olympische Sportarten betreiben.

Durch die Kampagne soll Doping und Medikamentenmissbrauch zum Thema werden – Alternativen, um Leistung zu steigern, werden aufgezeigt.
Unter der Annahme, dass gedopt wird mit dem Ziel der Leistungssteigerung, sollen zu den „verbotenen“ Maßnahmen der Leistungssteigerung die Alternativen besonders hervorgehoben werden und als „echte“ Alternativen verstanden werden.

Grundsätzlich gilt aber vorrangig: Leistungsgrenzen müssen erkannt und akzeptiert werden!
 

Optimale Leistungsförderung


    Abbildung: Bereiche der optimalen Leistungsförderung (nach JAKOB/OFFER)

Den weiteren Themenblöcken der Präventionskampagne liegt außerdem die Idee zu Grunde, welche Substanzen den 10- bis 18-Jährigen im Alltag begegnen können, worüber im Bereich Doping in den Medien meist gesprochen wird und in welchem Rahmen die Zielgruppe Berührungspunkte mit Substanzen der Dopingliste bzw. mit Medikamentenmissbrauch haben kann (der Griff in die Hausapotheke, Ernährung, legale und illegale Drogen, ..).
 

Leistungsmanipulation


    Abbildung: Bereiche der Leistungsmanipulation. Dabei finden sich einige legale oder illegale Drogen im Bereich der Dopingsubstanzen wieder (nach JAKOB/OFFER)

Leben im Sportverein ist auch ein Spiegel der gesellschaftlichen Entwicklung (Neigung in der Gesellschaft leistungsunterstützende Maßnahmen zu ergreifen), deswegen wird auf einer breiten Basis auch das Umfeld der sporttreibenden Kinder und Jugendlichen angesprochen.
 

    Abbildung: In Anlehnung an “Das Ursachendreieck der Sucht” (Drei-Faktoren-Modell nach Feuerlein 1989).
    Aus: Tretter, F./ Müller, A.: Psychologische Therapie der Sucht. Hogrefe-Verlag. Göttingen 1996, S. 37f

Das Dopingproblem soll im Kontext mit verwandten Problembereichen wie Medikamenten- und Drogenmissbrauch angegangen werden.
 


    Abbilung: In Anlehnung an Tretter, F./ Müller, A.: Psychologische Therapie der Sucht. Hogrefe-Verlag. Göttingen 1996, S. 23f

Die Präventionsanstrengungen gehen in die Bereiche Information, Problembewusstsein, Reflexionsfähigkeit und Handlungs- und Entscheidungsfähigkeit.

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